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Die AUSLANDSHILFE - eine Bewegung von Ehrenamtlichen


Stellen Sie sich einen großen Baum vor. Sie sehen einen mächtigen Stamm, viele Äste mit Verzweigungen in alle Richtungen. Daran hängen die Blätter und schließlich die Früchte.

Die Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden ist wie ein solcher Baum.

Da gibt es Menschen, die

  • sind satt geworden,
  • sind wieder gesund geworden,
  • haben sich und ihre Kinder kleiden können,
  • in anständigen Betten liegen statt auf dem Boden der Krankenstation,
  • zum ersten Mal eine Bibel in der Hand halten und lesen,
  • als Witwen mit ihren Kindern wieder ein Dach über dem Kopf haben,
  • ihre Gottesdienste nun in schönen Gemeindehäusern feiern,
  • zum Glauben gekommen sind und nun Gemeinde bauen
  • als Baby zum ersten Mal Liebe und Zuwendung erfahren
  • in Würde ihren letzten Lebensabschnitt leben
  • als behinderte Kinder und Jugendliche wieder eine Lebensperspektive haben
  • in Bulgarien, im Kosovo, in Mazedonien, in Rumänien oder Ungarn leben und nun Freunde in Deutschland gefunden haben

Sie alle – und viele mehr -  „hängen“ wie Früchte an diesem Baum.

Nach über 20 Jahren sind es weit mehr als tausend Menschen, die ehrenamtlich in allen Zweigen der Arbeit ihren starken Beitrag geliefert haben und liefern.

Da sind

  • die Spender, die diesen Ehrenamtlichen sowie den heute gerade mal zwei Hauptamtlichen ihr Geld anvertraut haben.
  • die Beter, die in ihrer Treue die ganze Arbeit tragen.
  • schließlich viele Gemeinden in einer großen Bundesgemeinschaft mit ihren Mitgliedern und Freunden. Denn die Auslandshilfe ist ein direkter Arbeitszweig des Bundes Freier evangelischer Gemeinden.

Nicht vergessen dürfen wir die Wurzeln.

Schon vor dem offiziellen Start der Auslandshilfe mit Pastor i.R. Paul Lenz im Jahre 1989 haben Bundesgemeinden und der Bund selbst tatkräftig Gemeinden in Ost- und Südosteuropa unterstützt. In der Tschechoslowakei, in Polen, in Rumänien, in Griechenland usw.

Vorbild für Viele war und ist die selbstlose Hilfe für die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg. Für unseren Bund sei an dieser Stelle einmal die enorme Hilfe durch unseren schwedischen Partnerbund (siehe Schwedenhaus Langeoog, Schwedenkapelle Adlershof usw.) genannt.

Sie hat sich gewandelt, die Auslandshilfe.

In den ersten Jahren standen vor allem die Hilfstransporte im Vordergrund, heute sind es zwei starke Säulen, die das Programm ausmachen.

1. Säule:
Hilfstransporte mit 20 bis 30 Fahrten pro Jahr und insgesamt ca. 1.000 Tonnen Gütern.

2. Säule:
Projekte und diakonische Einrichtungen in den verschiedenen Ländern Südosteuropas.

  • Angefangen hat es mit dem Bau der „Deutschen Klinik Zeichen der Hoffnung“ in Gotse Delchev/Bulgarien. Seit dem Frühjahr 2010 wird hier „mobile Pflege“, eine sozial-diakonische Arbeit an den bedürftigen Menschen, angeboten. Im September 2011 wird als zweites Standbein ein medizinisches Zentrum für die Versorgung der Bevölkerung eröffnet.
  • Dann kam das Häuserwiederaufbau-Projekt „Jakobuseinsverssiebenundzwanzig“ im Kosovo hinzu.
  • Schließlich die Suppenküche in Sofia,
  • das Altenheim in Gadany/Ungarn,  inzwischen ergänzt um ein Pflegeheim für demenzkranke alte Menschen und ein Heim für behinderte Waisenkinder in Nemeskisfalud und
  • die diakonische Einrichtung „Lebenszeichen“ in Bukarest/Rumänien, wo es um Babys in Not geht.
  • Als letztes großes Projekt wurde „Zeichen der Liebe“, eine Tagesförderstätte für behinderte Kinder und Jugendliche in Gotse Delchev/Bulgarien im Jahr 2007 in Betrieb genommen.

Mit den „Paketen zum Leben“ wurde die Hilfe für bedürftige Menschen systematisiert und den Bedürfnissen angepasst.

Aus der zunächst spontanen Hilfe, die wesentlich mit Personen verbunden war, ist ein strukturierter Arbeitszweig des Bundes geworden. Er ist nicht mehr wegzudenken aus der Lebensäußerung der Bundesgemeinschaft. 

Aber was wäre der starke Baum ohne seinen „Lebenssaft“?!

Er setzt sich zusammen aus Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Auslandshilfe zeigt in einem kleinen Ausschnitt, was daraus werden kann, wenn diese Drei zusammenkommen.

HELFEN

WIR!

 


Auslands- und Katastrophenhilfe
des Bundes Freier evangelischer Gemeinden


 

 

 

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