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Spenden für Nepal - Wiederaufbaumaßnahmen für Erdbebenopfer

(November 2015) Nachdem die medizinische Nothilfe beendet werden konnte, engagiert sich humedica - Partner der FeG Katastrophenhilfe - nun bei umfassenden Wiederaufbaumaßnahmen für die Betroffenen des erdbebens. So wird beispielsweise der Wiederaufbau von Gesundheitsstationen finanziell unterstützt. Geplant sind außerdem Shelter-projekte, die sehr arme, vom Erdbeben betroffene Familien beim Bau eines neuen Hauses unterstützen.

Zusätzlich erhalten besonders schwer betroffene Familien im Rahmen des humedica-Partnerschaftsprogramms regelmäßige Unterstützung in Form von Hilfsgüterverteilungen, medizinischer Versorgung und Bildungsangeboten. Die Zukunftsperspektive der Kinder wird durch die Finanzierung des Schulbesuchs und durch die Ausstattung mit Schulmaterial und den in Nepal obligatorischen Schuluniformen gesichert. Gleichzeitig wird der Neuanfang der Eltern durch Weiterbildungen oder Startkapital zur Errichtung von Kleingewerben - etwa einer eigenen Vieherde oder einer Schneiderei - unterstützt.

Heinke Rauscher, humedica e.V.


Erdbebenkatastrophe in Nepal

© Habitat for Humanity / Ezra Millstein

Manchmal ist es so lapidar dahin gesagt: „Bis die nächste Katastrophe passiert.“ Und dann ereignet sie sich meist unvorhersehbar mit Macht und erschüttert Land und Menschen in oft unvorstellbarem Ausmaß. Vermutlich mehr als 7.000 Tote, tausende Verletzte fordert bislang das Erdbeben, das sich am Morgen des 25. April in Nepal ereignet. Millionen sind betroffen und ohne Obdach.

Ja, die Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden engagiert sich in Abstimmung mit der Allianz-Mission e.V. in Nepal. Wenn Sie für die Menschen in Nepal spenden wollen, setzen wir uns dafür ein und verbürgen uns dafür, dass Ihre Spende gezielt dort eingesetzt wird, wo sie am nötigsten gebraucht wird. Über den Austausch von gesicherten Informationen prüfen wir jeweils, wie und wo wir Ihre Spende einsetzen. Dabei stützen wir uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen und zuverlässigen Partnern, die mit Fachkräften vor Ort sind. In Nepal sind das für uns Habitat for Humanity Deutschland e.V., humedica e.V. und Forum Wiedenest. Unsere Hilfe ist sowohl auf die Soforthilfe ausgerichtet als auch darauf, nachhaltig auf längere Sicht zu unterstützen.

Erdbebenkatastrophe in Nepal

Spenden-Stichwort: "Nepal"

Hundert Tage sind seit dem schweren Erdbeben im Himalaya vergangen. Mehr als 8.800 Menschen sind verstorben und bei mehr als 20.000 Verletzten, die sich zurück ins Leben kämpfen müssen, hat sich das Leben verändert. Viele schwere Verletzungen benötigen Zeit zum Verheilen. Manche Menschen haben irreversible Verletzungen (z.B. Querschnittslähmungen) davongetragen.

Viele Dörfer sind noch immer von der Aussenwelt abgeschlossen. Jezt in der Regenzeit müsste der Reis angebaut werden. Der Wiederaufbau der Dörfer ist schwierig und dauert lange. Hilfe ist weiterhin notwendig.


        © Alle Fotos: Habitat for Humanity / Ezra Millstein
        ( Vergrößerung durch klicken auf die Fotos )

Ihre Spende kommt an

In den ersten Tagen haben Sie bereits ca. 50.000 € (inzwischem mehr als 150.000 €) für die Erdbebenkatastrophe in Nepal an die Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden gespendet. Diese Gelder sollen so schnell wie möglich eingesetzt werden. Dabei stützen wir uns auf erfahrene und zuverlässige Partner.

Stand der Unterstützung im August 2015

In Nepal konnten wir den Einsatz unserer zuverlässigen Partner „humedica“, „Habitat for Humanity“ und „Forum Wiedenest“ mit bislang 150.000 € unterstützen.

Soforthilfe

Zunächst erschien es uns wichtig, dass Maßnahmen der Soforthilfe unterstützt werden. Dazu gehören Ärzteteams, damit die vielen verletzten Menschen medizinisch versorgt werden können.

(07.05.) Aus diesem Grunde haben wir zunächst 15.000 € des Spendenbetrages an humedica überwiesen. Ärzteteams von humedica sind schon vor Ort und arbeiten jetzt in den Bergdörfern um Jalbire, nordöstlich von Kathmandu. Nachdem es in der Hauptstadt wieder Strom, einstabiles Telefonnetz und auch Trinkwasser gibt, ist die Not in den Bergdörfern noch am größten.

In der Gegend um Jalbire leben etwa 50.000 Menschen. Nachdem dort die Gesundheitsstation eingestürzt ist, betreibt humedica jetzt eine Zeltklinik. Ein weiteres Team ist zu Fuß in drei bis vier Stunden entfernten Dörfern unterwegs, um dort medizinische Hilfe zu leisten.

(13.05.) Auch das achtköpfige humedica-Team, welches sich am Dienstag (12.05.) an drei Standorten im Land aufhielt, wurde durch das erneute Erdbeben überrascht. Sie konnten jedoch Minuten nach dem Beben ein Lebenszeichen nach Deutschland abgeben.

Aufgrund des erneuten Bebens wird humedica das vor Ort befindliche Team um drei weitere Einsatzkräfte verstärken.

(18.05.) Nachdem wir die ersten Spendengelder zur Soforthilfe für Ärzteteams von humedica überwiesen haben, kommt es nun darauf an, dass den Familien geholfen wird durch einen schnellen Übergang von kurzfristiger Nothilfe in einen nachhaltigen Wiederaufbau. Denn wenn nicht möglichst schnell sichere und längerfristig bewohnbare Unterkünfte entstehen, müssen viele Familien dauerhaft in notdürftig selbstgebauten Hütten oder in Zeltstädten leben, die weit entfernt von ihrem eigentlichen Wohnort sind. Das führt oft zu fatalen sozialen, gesundheitlichen und ökonomischen Folgen für die Familien.

Die große Stärke der Arbeit von Habitat for Humanity ist, hierfür zu sorgen. Habitat for Humanity hat schnell aufbaubare, erdbeben- und sturmsichere Übergangs- und Basishäuser entwickelt, die den Menschen auch mittel- und langfristig eine sichere Unterkunft und damit eine wichtige Basis für ihren Neustart in eine bessere Zukunft bieten.

Am 2. Mai begannen die Mitarbeiter von Habitat for Humanity sowie freiwillige Helfer mit dem Entsorgen der Trümmer und den Aufräumarbeiten. Diese Arbeit wird die nächsten Wochen fortgesetzt.

Habitat for Humanity wird versuchen, mehr als 20.000 Familien in Nepal auf verschiedenen Wegen und abhängig vom jeweiligen Bedarf, zu unterstützen. Die Hilfe erfolgt im Rahmen von Aufräumarbeiten, Verteilung von Shelter Kits, Entwicklung von Übergangshäusern und dem Neubau von Häusern. Die voraussichtlichen Regionen dafür sind Sindhupalchowk, Kavre, Dhading, Gorkha und Lalitpur (Kathmandu Valley). Hierfür werden auch Ihre Spenden genutzt

In den kommenden Wochen bestehen die Kits aus Planen, Werkzeug, Baumaterial und anderen Materialien, um Notfallbehausungen zu schaffen, und die Menschen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Später werden die Kits Holz, Dachziegel und anderes Material zum Wiederaufbau der Häuser enthalten.

Eine sichere Unterkunft ist dringend notwendig, da die Monsun-Regenzeit bevor steht.

Die Auslands- und Katastrophenhilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden hat sich entschlossen, Habitat for Humanity mit 55.000 € zu unterstützen.

© 2010-2017, Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR, Auslands- und Katastrophenhilfe