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Dürrekatastrophe in Ostafrika

Durch die extreme Dürre am Horn von Afrika und anhaltende Gewalt in der Region um den Tschadsee sind über 23 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht, darunter zahllose Kinder. Besonders dramatisch ist die Situation in Nigeria, Kenia, Somalia, Äthiopien und im Südsudan.

In Äthiopien sind 5,6 Millionen Menschen dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. 9,2 Millionen fehlt es an sauberem Trinkwasser. Die Situation entwickelt sich momentan zu einer der größten humanitären Katastrophen, wenn wir nicht schnell handeln.

Auch wir wollen helfen!
Die Auslandshilfe arbeitet dort mit Habitat for Humanity (www.hfhd.de) zusammen, einem seriösen und kompetenten Partner zusammen, um die Not der Menschen zu lindern und das schlimmste abzuwenden.

Habitat for Humanity ist bereits seit 24 Jahren in Äthiopien aktiv. In der jetzigen Situation hilft sie rund 37,500 Menschen im Süden Äthiopiens in den nächsten Monaten Zugang zu sauberem Wasser zu erhalten. Durch Aufklärungsprogramme verbessert sie die Hygiene vor Ort, wodurch die Sterberate aufgrund von verseuchtem Wasser reduziert wird. An erster Stelle stehen Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen, Kinder und Mädchen, Kranke sowie Menschen, die sehr stark an Wassermangel und Wasserverunreinigung leiden.

Helfen auch Sie mit Ihrer Spende, die Not in Äthiopien zu lindern. Jeder Beitrag hilft. Mit einer Spende von z.B.
50,- € tragen Sie dazu bei, dass eine Familie zwei Wochen lang mit sauberem Trinkwasser versorgt werden kann!

Wie sieht die Hilfe konkret aus?

  • Verteilung von Wasserreinigungstabletten / Chemikalien zur Wasseraufbereitung:
    Aufgrund des akuten Wassermangels trinken und nutzen die Bewohner verunreinigtes Wasser aus Teichen und anderen verschmutzten Quellen, was schwerwiegende Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Daher sollen 675.000 wasserreinigende Tabletten und entsprechende Chemikalien verteilt werden. Mit den Tabletten können 15 Liter Wasser pro Person pro Tag aufbereitet werden.
  • Wasserversorgung sicherstellen:
    Nicht funktionierende Wasserquellen entwickeln sich zu einem ernsten Problem. Zu wenig Regen, ein sinkender Grundwasserspiegel sowie das Fehlen von WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene)-Anlagen und Wasserversorgungssystemen führt dazu, dass Frauen und Kinder zwei- bis dreistündige Wege zurücklegen, um Wasser aus Teichen und anderen Quellen zu holen. Daher sollen die von der Dürre betroffenen Dörfer mit Wasserversorgungssystemen ausgestattet werden. Das Wasser wird von den umliegenden Städten sowie aus weiter entfernten Flüssen und Weihern bezogen, in die Dörfer transportiert und in großen Behältern gelagert. Die Menschen haben so leichten Zugang. Fünf solcher Behälter (Kapazität je 10.000 Liter) sollen errichtet werden. Die Wasserverteilung wird von einem Wasserkomitee organisiert.
  • WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene):
    Zusätzlich verschlimmert die unzureichende Hygiene im Umgang mit dem wenigen Wasser die Situation. Es kommt zu Krankheiten durch den falschen Umgang mit Wasser. Daher werden zusätzlich Schulungsmaßnahmen rund um das Thema WASH für 7.500 Menschen (eine Person aus jeder Familie) durchgeführt, um die Sicherheit im Umgang mit Wasser sowie die Hygiene zu verbessern.
  • Verteilung von Kanistern und Eimern:
    Wasserkanister und Eimer sollen zum besseren Transport, zur Lagerung und Nutzung von Wasser an die Dorfbewohner verteilt werden. So kann Wasser auch aus verschiedenen Quellen bezogen werden, und die Eimer dienen dazu, die wasserreinigenden Chemikalien mit Wasser zu vermischen.
  • Quellengestaltung und Brunnenbau sowie Instandhaltung:
    Die Quellen und Brunnen funktionieren in der Zielgemeinde seit langer Zeit nicht. Der Grundwasserspiegel ist extrem gesunken. Daher sollen zwei Brunnen instandgesetzt, drei Wasserverteilungsstellen errichtet, eine Quelle neu gestaltet und drei bestehende Quellen instandgesetzt werden.

Bilder aus Ostafrika im April 2017

(© Habitat for Humanity)

HELFEN

WIR!

 


Auslands- und Katastrophenhilfe
des Bundes Freier evangelischer Gemeinden


 

 

 

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