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Über uns / Auf ein Wort

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.

Markus 10,42-43

Liebe Freunde der Auslands- und Katastrophenhilfe

Bulgarien hat zum Jahresbeginn die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Eine wichtige Aufgabe. Seit 10 Jahren ist Bulgarien Mitglied in der EU, „aber alles andere als ein Musterland", wie es in den Heute-Nachrichten vom 11. Januar 2018 heißt.

Die Dokumentation zeigt: „Bulgarien ist immer noch das ärmste Land der EU. 31,9% der Bulgaren leben in absoluter Armut. In den letzten 25 Jahren ist jeder fünfte Bulgare ausgewandert. Die Löhne in Bulgarien sind so niedrig, dass Arbeiter in Bulgarien ihre Familien nicht ernähren können. Auf einem Markt verkauft der Händler Milcho in 12 Stunden für 20 € Gemüse. Die Durchschnittsrente beträgt 170 €. Ein großes Übel ist die Korruption. Ein junger Arzt verdient rund 400 € im Monat. Viele bessern ihr Gehalt mit Bestechungsgeldern auf. Das ist ein offenes Geheimnis. Für Bulgaren ist es ganz normal, beim Arzt, auf dem Amt, für die Versetzung in der Schule den Geldbeutel zu zücken."

Ruslan Stefanov, vom Zentrum für Demokratie-Studien in Bulgarien sagt: „Stellen Sie sich vor, sie sollen 300 Leva Strafe zahlen oder für 30 Leva bestechen. Was würden SIE tun? Unsere Verwaltung funktioniert nur so, nur mit Cash, und Geschäftsleute sind sogar gezwungen, Schutzgeld zu zahlen."

Leidtragende sind die, die das System nicht stützen wollen, denen die Rechtlosigkeit zu schaffen macht. Leidtragende sind die Kinder, die Menschen auf dem Land, die Arbeiter, die Rentner, Kranke, Menschen mit Behinderung und vor allem auch Minderheiten, wie z. B. die Roma.

In Rumänien und Ungarn ist die Situation vergleichbar, wenn auch mit kleinen Unterschieden. Und auch in Griechenland ist Armut in Familien und unter älteren Menschen sehr verbreitet, vor allem in ländlichen Regionen. Die Flüchtlingsproblematik kommt hinzu. Ungleich schwerer stellt sich das Leben in den Balkanländern dar, die nicht zur EU gehören, wie in Albanien, im Kosovo, in Mazedonien oder in der Republik Moldawien.

Die Herrschaftsstrukturen werden wir nicht ändern können. Das muss von innen heraus geschehen. Aber als FeG Auslandshilfe können wir sehr gezielt helfen, akute Not zu lindern. Und wir können Menschen in die Lage versetzen, ihr Leben in ihrer Heimat wieder aktiv zu gestalten und zu verändern.

Seit 1989 geschieht das gut organisiert durch die FeG Auslandshilfe und entwickelt sich seitdem beständig weiter. 2017 konnten wir 28 große Transporte mit durchschnittlich 16 Tonnen Hilfsgütern aller Art in acht Länder Südosteuropas schicken. 56 Fahrer waren tausende von Kilometern ehrenamtlich unterwegs. Zusätzlich unterstützten wir 18 Transporte mit Material.

Das Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen" in Bukarest, Rumänien, beherbergt am Ende des Jahres neun Mütter mit 11 Kindern. Wir sind überwältigt von den Spenden, die uns für „Lebenszeichen" erreichten. Es zeigt uns ein großes Vertrauen in unsere Arbeit.

Die Klinik „Zeichen der Hoffnung" und das Tagesförderzentrum „Zeichen der Liebe" in Gotse Delchev, Bulgarien, sind wirklich Orte der Hoffnung und der Liebe für viele bedürftige Menschen.

In Ungarn entwickelt sich eine neue Partnerschaft mit einem Diakoniezentrum. In Skopje, Mazedonien, erreicht das Projekt „4Seasons" mittlerweile viele alleinlebende Rentner, die praktische Hilfe erfahren und gleichzeitig Evangelium hören. „Mobile Pflege Athen", Griechenland, erfreut sich immer größeren Interesses und großer Nachfrage nach häuslicher Pflegehilfe.

Überschwemmungen in Nepal, Pakistan und Indien mit mehreren tausend Toten, Erdbeben in Mexiko, Hurricans über Mittelamerika, Erdbeben im Grenzgebiet von Irak/Iran, Hungerkatastrophe in Ostafrika, syrische Flüchtlinge im Libanon — die FeG Katastrophenhilfe konnte vor allem unsere guten Partner „humedica e.V." und „Habitat for Humantity" in ihren internationalen Einsätzen mit größeren Summen unterstützen. So gelangten Ärzte- und Sanitäterteams mit mobilen Kliniken in die Katastrophengebiete, und Häuser werden wieder aufgebaut. Im Libanon unterstützen wir regelmäßig das Flüchtlingsprojekt „Oasis of Love" der FeG Beirut.

Danke für Ihre Unterstützung und das große Vertrauen, das Sie im vergangenen Jahr in die FeG Auslands- & Katastrophenhilfe investiert haben, eine große Ermutigung für uns. Ihre Spenden werden in jedem Fall entsprechend der Zweckbindung eingesetzt. Ausführlichere Informationen und Berichte finden Sie auf dieser Homepage.


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