Ein Zuhause für Mütter und Kinder

„Wollen wir die Kinder retten,
müssen wir die Mütter erreichen.“

Emanuela Chiritescu

 

„Lebenszeichen“ in Bukarest/Rumänien


E. (31) kam zu Beginn des Jahres hochschwanger ins Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ in Bukarest/Rumänien. Mit Unterstützung von „Lebenszeichen“ bringt sie ihren Sohn Denis zur Welt. Seit ihrem 6. Lebensjahr wuchs sie in einem Kinderheim auf. Mit 15 kam sie in eine Pflegefamilie. Sie heiratete mit 18 Jahren, um von ihren Pflegeeltern wegzukommen. Im April dieses Jahres erzählt sie mir ihre Geschichte. Über ihre Erfahrungen in „Lebenszeichen“ sagt sie folgendes:

„Lebenszeichen habe ich über‘s Internet gefunden. Ich kam hier an in einer sehr schlechten Verfassung. Ich konnte es anfänglich nicht akzeptieren, im Mutter-Kind-Zentrum zu sein, weil es mich an die Zeit im Kinderheim erinnerte. Als ich zu Lebenszeichen kam, hatte ich das Gefühl, wieder in einem Heim zu sein und dass mein Kind auch in einem Heim leben würde. Ich dachte das zweite Mal über eine Abtreibung nach. Aber bald fühlte ich mich hier zuhause. Ich wollte einige Monate in Lebenszeichen bleiben. Als ich dann mein Kind im Bett liegen sah, erinnerte es mich wieder sehr an die Kinderbetten im Kinderheim. Jede Mitarbeiterin in „Lebenszeichen“ hinterlässt hilfreiche und gute Spuren in meinem Leben und im Leben meines Kindes. Ich lerne viel von den Erzieherinnen und bekomme Sozialberatung. „Lebenszeichen“, das ganze Team, bedeutet für mich „meine Mutter“. Denn eine Mutter lehrt mich alles und gibt, was ich zum Leben brauche.“

Erst im Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ hat E. erleben können, was es heißt, eine liebende Mutter zu haben. Nach der 6-monatigen Mütterschule konnte E. das Mutter-Kind-Zentrum verlassen. Eine Klärung mit dem Vater des Kindes hatte inzwischen stattgefunden, sodass sie zu ihm zurückkehren konnte. Der Kontakt zu „Lebenzeichen“ bleibt bestehen.

Auch dieses 100% Baby kam in diesem Jahr im Mutter-Kind-Zentrum zur Welt. Im Rahmen der Gemeinschaft, durch qualifizierte psychologische und soziale Begleitung fand seine Mutter zu sozialer und psychischer Stabilität, lernte integriert zu leben und bekam neuen Lebensmut für ihr Leben mit ihrem Kind. Vor allem aber lernen die Mütter, ihr Leben selbst zu organisieren.

Durch das Programm „School of Mums“ werden Mütter mit ihren Kindern auch außerhalb des Mutter-Kind-Zentrums regelmäßig geschult. Darüber hinaus erhalten sie materielle Hilfe durch unsere regelmäßigen Hilfsgütertransporte.

Durch einen modernen Anbau, der 2015 eingeweiht wurde, können 12 Mütter und 16 Kinder Platz finden.

Helfen Sie mit?

Das Mutter-Kind-Zentrum „Lebenzeichen“ e.V. in der Hauptstadt Rumäniens ist eine Einrichtung der Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden. Zu 90 Prozent wird die Einrichtung von der FeG Auslandshilfe finanziert. Bewegt von Gottes Liebe helfen wir!

Bitte helfen Sie mit.

Im Namen vieler Mütter, ihrer Kinder und der Mitarbeitenden von „Lebenzeichen“ danken wir Ihnen herzlich.

 

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Auslands-und Katastrophenhilfe
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