JÜRGEN HEDFELD

Projektleiter für „Lebenszeichen“ (2005 – 2014)

Das Projekt „Lebenszeichen“ wird seit Beginn 2005 von Jürgen Hedfeld betreut. Er war viele Jahre beim Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland tätig, zuletzt als Bundesgeschäftsführer von 1976 bis 1991. In dieser Zeit hat er etliche sozial-diakonische Initiativen gestartet und begleitet.

Durch seine berufliche Tätigkeit im Management eines großen Entsorgungsunternehmens von 1991 bis 2004 hat er viel Erfahrung im Aufbau und mit der Durchführung von Projekten gesammelt. Am 1. Januar 2005 ging er in den Vorruhestand, der allerdings nicht so ruhig verlaufen sollte, wie es die Bezeichnung zunächst vermittelt.

Mit viel Einsatz hat er die vielen Phasen der Zusammenarbeit mit dem Verein „Lebenszeichen“ begleitet. Viele schwierige Gespräche mit den Behörden in Bukarest hat er gemeinsam mit Emanuela Chritescu, der damaligen Leiterin und Mitbegründerin von „Lebenszeichen“, geführt. Immer wieder wurden neue Ideen diskutiert, die nach kurzer Zeit wieder verworfen werden mussten.

Dieser Einsatz hat sich letztlich doch gelohnt, denn im Mai 2006 konnte das Mutter-Kind-Zentrum in Bukarest eingeweiht werden.

Bis 2015 hat Jürgen Hedfeld diese Arbeit begleitet und unterstützte Emanuela Chiritescu bei ihrer Arbeit und koordinierte damit gleichzeitig die Arbeit der AUSLANDSHILFE bei diesem Projekt.

Jürgen Hedfeld ist mit seiner Ehefrau Gunhild Mitglied der Freien evangelischen Gemeinde Dortmund.

Abschied von Jürgen Hedfeld

Nach einer langen ehrenamtlichen Tätigkeit seit 2005 für Lebenszeichen hat Jürgen Hedfeld aufgrund seiner Lebensjahre nun seinen wohlverdienten Abschied genommen. Im März 2014 hat das Team von „Lebenszeichen“ gemeinsam mit dem rumänischen Vorstand eine kleine Abschiedsfeier gestaltet.

Neun Jahre Einsatz in der wunderbaren Aufgabe, jungen Müttern mit ihren Kindern eine neue Lebensperspektive zu geben, lassen sich nicht in ein paar Worten beschreiben. Deshalb versuchen wir es gar nicht erst, sondern sagen einfach nur

„Danke Jürgen“!!

Jürgen Hedfeld wird sowohl Lebenszeichen als auch dem Team der Auslandshilfe fehlen. Sein fachkundiger Rat und seine immer neuen Ideen, wenn etwas festgefahren schien, haben alle Beteiligten sehr beeindruckt und ihnen auch den nötigen Rückhalt gegeben. Seine Beharrlichkeit in Verhandlungen mit den rumänischen Behörden hat der Leitung im Mutter-Kind-Zentrum geholfen, neue Schritte zu wagen und sich nicht von immer neuen Regelungen beeindrucken zu lassen. Wir hoffen sehr, dass wir auch nach der Beendigung der Projektleitung weiter auf seinen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen dürfen.

Streiflichter aus der Zeit von 2005 bis 2014

Ein paar Streiflichter aus der Zeit von 2005 bis 2014 zeigen ein wenig davon, welche Bedeutung Jürgen Hedfeld für die Entwicklung von Lebenszeichen hat. Dabei zitieren wir teilweise aus seinem Rückblick. Er schreibt unter anderem:

„Für mich waren diese neun Jahre seit Anfang 2005 sehr bereichernd und haben mich dankbar gemacht für die Zeit, über die ich bisher so selbstverständlich verfügen konnte. Und so eine Aufgabe ist etwas zutiefst Persönliches. Menschen können sich einander mit Taten der Liebe zuwenden. Behörden können nicht lieben. Nicht einmal wenigstens soziale Abfederung für verstoßene Mütter und Kinder gibt es von ihnen, wie z.B. in Deutschland. Lebenszeichen ist ein sehr persönlich, familienähnlich geprägtes Werk, und das wird es Gott sei Dank auch bleiben.

Im vorigen Jahr musste man, um die Akkreditierung zu behalten, neue Bauvorschriften beachten und das hieß u.a., dass drei Fenster zum Nachbargrundstück zu schließen waren, weil der Abstand zu gering sei. Außerdem mussten zum andern Nachbarn hin die Bad/WC-Lüftungs-Fenster geschlossen und Entlüftungsrohre gelegt werden. Im Sommer kam aber Gott sei Dank die Akkreditierungsmitteilung!“

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