Lager / Transporte

Alles über unsere Lager und unsere Transporte:
Pläne, durchgeführte Transporte, warum Hilfsgüter etc.

Warenannahme !

Die Warenannahme in unserem Lager in Wissenbach wird ab dem 11.6 wieder geöffnet. Es gelten die Corona-Vorsichtsmaßnahmen.

Hilfsgütertransporte in Corona-Zeiten

Eine oft gestellte Frage: Fährt die FeG Auslandshilfe jetzt Hilfstransporte?
Ja, aktuell organsiert und koordiniert Christoph Lantelme mit seinem Team monatlich vier 40-Tonner für Ost- und Südosteuropa. Also hilft es uns grade jetzt, dass auch in den Gemeinden, soweit es möglich ist, Hilfsgüter, Kleidung, „Pakete zum Leben“, medizinische Hilfsmittel usw. gesammelt werden. Unsere Transporte als humanitäre Hilfe fallen nicht unter Ein- und Ausreisebeschränkungen, wie für Touristen. Auf insgesamt ca. 4.000 Kilometern sind unsere ehrenamtlichen Fahrer ca. eine Woche unterwegs und übernachten die ganze Zeit in der Fahrerkabine und versorgen sich selbst. Bitte betet für sie.

Hilfsgüter jetzt auch in die Ukraine

Neu ist, dass wir seit Juli zusätzlich mit humanitärer Hilfe für die Ukraine betraut sind. Das erhöht unser Transportaufkommen und muss organisiert werden. Dazu stehen uns weitere LKWs zur Verfügung. Helmut Bedenbender, unser langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter, hat die Aufgabe als Ukraine-Koordinator übernommen. Er kennt sich dort aus. Das hilft uns sehr.

So unterstützen wir zum Beispiel die medizinische Versorgung. Oleg ist Arzt in Kiew, und er ist Christ. Ärzte in Kiew verdienen etwa 200-300 Euro im Monat. Es reicht kaum zum Leben. Mit anderen Ärzten betreibt Oleg nebenberuflich eine private Klinik. Dort behandeln sie ausschließlich hilfsbedürftige mittellose Menschen. Die Hilfstransporte bringen Pflegebetten, Rollstühle, Kleidung, Pakete zum Leben und vieles mehr. Andere Hilfsgüter gehen bis in die ärmsten Regionen des Landes.

Die Partnerschaft soll in Zukunft weiter entwickelt werden

Eine Million Kilometer für Hilfslieferungen

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Voraussichtlich im Oktober 2018 wird unser LKW eine Million Kilometer für die Auslandshilfe gefahren sein. Die Zugmaschine wurde im Mai 2009 gebraucht gekauft und hatte damals knapp 50.000 km auf dem Tacho ein echtes „Schnäppchen“. Seitdem hat sie uns treue Dienste geleistet. Die Fahrleistung betrug mehr als 100.000 km pro Jahr.
Angesichts des Alters und der Fahrleistung muss sich die Auslandshilfe Gedanken über die Anschaffung einer neuen Zugmaschine machen, damit sie nicht in eine Reparaturkostenfalle tappt.
Der Gebrauchtwagenmarkt bietet kostengünstige Modelle nur mit hohem Tachostand an. So erscheint der Erwerb einer neuen Zugmaschine sinnvoll. Daher wird zurzeit eine Ausschreibung mit der Erstellung eines Lastenheftes, welches die Ausstattungs-Anforderungen enthält, vorbereitet. Darüber hinaus sollte die zukünftige Zugmaschine auch der neuesten Abgasnorm entsprechen.
Es steht also in diesem Jahr, spätestens im kommenden Jahr, eine größere Investition an.

Der Neue ist da!

Neben der Vorbereitung einer Ausschreibung hat Chr. Lantelme durch Beobachtung des Marktes weiterhin versucht, an ein günstiges Modell zu gelangen. Ein Fahrzeug mit einer Kilometerleistung von 250.000-300.000 km könnte etwa für 50.000,- € erworben werden.

Die Beobachtung hatte Erfolg und brachte es auf den Punkt; seit September 2018 haben wir eine neue (gebrauchte) Zugmaschine;  ein

absolutes Schnäppchen und ein Geschenk Gottes; entspricht allen unseren Anfor-derungen; hat erst 155.000 km gelaufen. Christoph hatte das Vertrauen und den richtigen Kontakt. Diese Zugmaschine war für uns vorgesehen.

Die alte Zugmaschine haben wir noch; sie läuft noch; wir nutzen sie noch. Es ist noch nicht geklärt, was damit passiert.

Anfang November 2019 fand der erste Transport auf den Balkan mit dem neuen LKW statt.
Manfred Eibach führte ihn durch.

Mit unserem eigenen großen LKW transportieren wir jährlich zwischen 500 und 600 Tonnen Hilfsgüter nach Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Moldavien und in das Kosovo. Das sind ca. 25-30 Transporte mit jeweils zwei ehrenamtlichen Fahrern aus ganz Deutschland.
Anlaufstellen sind in der Regel Gemeinden, manchmal auch christliche Stiftungen , die dann wieder in Absprache mit uns die Verteilung vornehmen. Dabei legen wir gemeinsam Wert darauf, dass die Hilfsgüter sowohl in den Gemeinden als auch darüber hinaus z.B. an Kinderheime, Altenheime, Nachbarn und andere bedürftige Menschen verteilt werden.
Auf diese Weise haben wir schon viele Gemeinden in ihrer diakonisch-missionarischen Arbeit unterstützt und gleichzeitig sichergestellt, dass die Hilfsgüter auch wirklich bei den Bedürftigen ankommen.


Zielorte der Hilfstransporte

Zielorte der Hilfstransporte

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Humanitäre Hilfstransporte in Zahlen 2020

In 38 eigenen und 14 weiteren Hilfstransporten wurden ca. 736 Tonnen Hilfsgüter transportiert. Nicht mitgezählt sind Hilfsgüter, die aus unserem Lager anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden.

  • 16.513 Pakete zum Leben, das sind ca. 165 Tonnen Grundnahrungsmittel.
  • 24.462 Kleiderkartons und
  • 11.510 Weihnachtstaschen

Dazu waren ca. 60 ehrenamtliche Fahrer mit unseren 40-Tonnen-LKW etwa 186.000 Kilometer unterwegs.

Humanitäre Hilfstransporte in Zahlen 2017

In 28 Hilfstransporten wurden ca. 580 Tonnen Hilfsgüter transportiert. Nicht mitgezählt sind Hilfsgüter, die aus unserem Lager anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden.

  • 16.372 Pakete zum Leben, das sind ca. 164 Tonnen Grundnahrungsmittel.
  • 22.399 Kleiderkartons und
  • 10.246 Weihnachtstaschen

Dazu waren ca. 60 ehrenamtliche Fahrer mit unserem 40-Tonner etwa 100.000 Kilometer unterwegs.

Der Dank gilt allen Spendern und Mitarbeitern

Auslandshilfe und humanitäre Transporte - Gründe warum

„Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“

Der Vers aus Johannes 16,20 spornt uns als FeG Auslandshilfe immer wieder an, in der Hilfe nicht nachzulassen. Zunächst mit dem Schwerpunkt der humanitären Transporte mit Kleidung, Nahrungsmitteln und vielem anderen. Uns ist dabei schon bewusst, dass wir damit nur die Zeichen setzen können, die uns möglich sind.
Auch die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die Artikel im Land selbst zu kaufen und dann zu verteilen, beschäftigt uns. Bisher haben wir uns dagegen entschieden. Für unsere Entscheidung sprechen folgende Gründe:

  • Solange die Empfängerländer Grundnahrungsmittel in höherer Menge ein- als ausführen, wird durch die von uns gelieferten Waren der Konsum der selbst produzierten Nahrungsmittel nicht eingeschränkt. Das ist zurzeit noch der Fall.
  • Die Kosten für Grundnahrungsmittel z.B. in Rumänien und Bulgarien sind in den Supermärkten teilweise 40 % und mehr höher als in Deutschland. Nur diese könnten wir gegen Quittung vor Ort einkaufen.
  • Den Gemeinden in Deutschland wird die Gelegenheit gegeben, durch eigene Aktionen den diakonischen Gedanken in der eigenen Gemeindearbeit zu vertiefen.
  • Spenden für den Einkauf von Grundnahrungsmitteln in Mazedonien, Bulgarien, Rumänien oder im Kosovo zu einzuwerben, ist ungleich schwieriger, als Menschen zum Packen von „Paketen zum Leben“ zu motivieren.

Zusammengenommen sind das die wesentlichen Gründe für die Weiterführung der humanitären Transporte als Nothilfe für die Menschen in Süd-Ost-Europa. Wir unterstützen damit außerdem die örtlichen Gemeinden, die die Verteilung übernehmen. Dabei achten wir auf eine aktuelle Bedarfsermittlung durch unsere Partner und senden die Waren, die auch benötigt werden.

Bulgarien 2009 008