Durchgeführte Transporte

Bild: Lager in Magurele/Bukarest/Rumänien

Dank aus Magurele, Rumänien

16.2.2011

Liebe Freunde, Brüder und Schwestern im Herrn,

es ist mir eine große Freude, Euch zu schreiben – im Namen unserer 15 Kinder und 60 Senioren, die wir hier in unserem christlich-sozialen Werk betreuen. Vielen, vielen Dank für Eure wunderbaren Taten der Großzügigkeit, die sich immer wieder darin zeigen, dass Ihr uns viele gute Dinge nach Rumänien schickt, mit denen wir den Nöten hier begegnen können.

Ja, gestern ist der große LKW mit vielen guten Dingen bei uns eingetroffen. Diese Hilfsgüter sind nicht nur für die Menschen bei uns im ASC Magurele bestimmt, sondern auch für die anderen notleidenden Christen in den BER-Gemeinden.

Liebe Freunde, lasst Euch sagen, dass ich persönlich sehr ermutigt bin durch Euer konstantes Interesse, uns in dieser Zeit der ökonomischen Krise zu helfen. Sie ist in Rumänien noch lange nicht bewältigt, denn die Rentenzahlungen – die die Haupteinnahmequelle für einen Seniorenhaushalt sind – sinken weiterhin und das allgemeine finanzielle Potential der Menschen wird geringer und fördert nicht die Großzügigkeit der Menschen.

Wenn es stimmt – vom menschlichen Gesichtspunkt aus gesehen – , dass wir in einer Krisenzeit bleiben, dass das Einkommen weiterhin sinkt und sich das finanzielle Potential der Gemeinden und Christen ebenso reduziert, dann ist es auch wahr, dass wir wissen und jeden Tag neu beweisen, dass unser himmlischer Vater reich ist und dass diese Krise zwar die Erde treffen kann, aber nicht den Himmel. Er kann unsere Glaubenssicht stärken, so dass, wenn wir auf seine segnende Hand schauen, wir guter Hoffnung sind, dass er uns nie im Stich lassen wird.

Und wir wissen auch: „Mein Gott wird euch alles geben, was ihr braucht. Er wird euch durch Christus Jesus am Reichtum seiner Herrlichkeit teilhaben lassen. Unser Gott und Vater regiert in Herrlichkeit für immer und ewig. Amen!“ (Phil.4,19.20)

Grüße an alle, die an Jesus Christus glauben – im Bund Freier evangelischer Gemeinden! Alle Gläubigen unseres Teams, besonders die, die mit mir im ASC Magurele dienen, senden Euch Grüße! „Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch!“ (Phil. 4,23)

Mit herzlichen Grüßen, Sergiu Iorgulescz


Humanitäre Hilfstransporte in Zahlen 2017

In 28 Hilfstransporten wurden ca. 580 Tonnen Hilfsgüter transportiert. Nicht mitgezählt sind Hilfsgüter, die aus unserem Lager anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden.

  • 16.372 Pakete zum Leben, das sind ca. 164 Tonnen Grundnahrungsmittel.
  • 22.399 Kleiderkartons und
  • 10.246 Weihnachtstaschen

Dazu waren ca. 60 ehrenamtliche Fahrer mit unserem 40-Tonner etwa 100.000 Kilometer unterwegs.

Humanitäre Hilfstransporte in Zahlen für 2016

In 28 Hilfstransporten wurden über 500 Tonnen Hilfsgüter transportiert, davon 4 per Spedition. Nicht mitgezählt sind Hilfsgüter, die aus unserem Lager anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden.

  • 17.325 Pakete zum Leben, das sind 173,25 Tonnen Grundnahrungsmittel.
  • 15.889 Kleiderkartons und
  • 10.000 Weihnachtstüten

Dazu waren ca. 60 ehrenamtliche Fahrer mit unserem 40-Tonner etwa 85 tausend Kilometer unterwegs.

Jahresrückblick 2015

Viele haben mitgeholfen, Hilfsgüter zu sammeln, zu sortieren, zu verladen und zu den Gemeinden in Südosteuropa zu bringen. Mit ihrer diakonischen Arbeit helfen sie den Notleidenden vor Ort. Was ehrenamtlich Mitarbeitende geleistet haben, möchte ich mit einer kleinen Statistik zeigen:

Wenn wir die Packgruppen, LKW-Fahrer, Abholer der Hilfsgüter, Verlader usw. zusammenzählen, kommen wir über das Jahr verteilt auf 220 Personen, die sich im Auslandshilfe-Lager in Wissenbach (Mittelhessen) ehrenamtlich engagiert haben.

Mit unserem 40-Tonnen-Sattelzug sind wir über 80.000 km gefahren und haben 435 Tonnen Hilfsgüter transportiert.

17.800 „Pakete zum Leben“ und 14.600 Bananenkartons mit Kleidung sowie andere Hilfsgüter wurden in Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland, Kosovo, Albanien und Moldawien verteilt.

Insgesamt waren es 25 Hilfstransporte (etwa jede 2. Woche) im Auftrag der FeG-Auslandshilfe, für weitere 10 Transporte haben wir die Hilfsgüter zur Verfügung gestellt. Dazu kommen noch 10.000 Weihnachtstüten für Kinder in Südosteuropa und 2.000 Weihnachtstüten für die Flüchtlingsarbeit in Deutschland, die von Mitarbeitern der Allianz-Mission verteilt wurden.

Wir sind Gott dankbar für alle Bewahrung das ganze Jahr über, für alle Türen, die er geöffnet hat, vor allem da, wo wir dachten, es geht nicht weiter. Wir sind allen denjenigen dankbar, die uns mit ihren Sach- und Geldspenden sowie ihrer Zeit und ihrem Einsatz unterstützt haben.

 

Humanitäre Hilfe im Jahr 2014

Im Jahr 2014 haben wir insgesamt 25 eigene Hilfstransporte mit einer Tonnage von 410.595 kg in unsere Partnerländer gefahren. Hinzu kamen noch 19 weitere Transporte von Partnerorganisationen, die mit Material aus unserem Lager mit bestückt wurden. Die Transporte enthielten neben vielen Gebrauchsartikeln, Möbeln für Gemeindehäuser, Material für Baumaßnahmen vor allem 26.398 Kartons mit Kleidung, 15.101 „Pakete zum Leben“ und 10.000 Weihnachtstüten für die Kinder.

Die Empfänger in Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Mazedonien, Moldavien, Rumänien und Ungarn sind weiterhin sehr auf die Hilfe aus Deutschland angewiesen. Sie freuen sich darüber, dass sie nicht vergessen sind und danken allen Spendern herzlich. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Hilfe für andere Organisationen (z.B. die Ukraine-Moldavien-Hilfe) auch die Länder Slowakei, Serbien, Tschechien und Ukraine angefahren.

Insgesamt haben die 34 unterschiedlichen ehrenamtlichen Fahrer mit unserem LKW im Jahr 2014 etwa 90.000 km zurückgelegt. Hinzu kommen noch die Fahrten im Inland, um Material, Kleidung und „Pakete zum Leben“ aus den Gemeinden und bei Privatpersonen abzuholen. Einige unserer Fahrer sind auch mehrere Transporte gefahren. Wir sind Gott sehr dankbar, dass diese Fahrten ohne Unfälle durchgeführt werden konnten und dass wir auch im vergangenen Jahr wieder die Hilfe auf den zum Teil schwierigen Wegstrecken an die Empfänger bringen konnten. Herzlichen Dank an die Fahrer, die sich so toll engagiert haben.

Danke aber auch an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den verschiedenen Gemeinden in unserem Land, die Pakete gepackt, Kleidung sortiert und viele große und kleine Aktionen gestartet haben.

Der Dank gilt auch allen Gemeinden, die sich viel haben einfallen lassen, um die Hilfe durch die Auslands- und Katastrophenhilfe erst möglich zu machen.