FeG Deutschland

Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR

Gemeinde vor Ort suchen und finden

Kontakt zum Bund FeG

FEG INFO | Newsletter abonnieren

Jetzt den Bund FeG fördern und unterstützen

FeG-Arbeitsbereiche

Institut Gemeindeentwicklung und Leiterschaft | IGL

FeG Ältere Generationen

FeG Aufwind-Freizeiten

FeG Auslands- und Katastrophenhilfe

FeG Diakonie | DAG

FeG Evangelisation | Praxisinstitut

FeG Frauen

FeG Freiwilligendienste

FeG Gemeindegründung

FeG Gesprächskreis für soziale Fragen | GsF

FeG Jugend

FeG Kinder

FeG Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Presse

FeG Pfadfinder

FeG Sanitätsdienst

FeG Seelsorge

FeG Theologische Hochschule

FeG-Arbeitskreise

FeG Historischer Arbeitskreis | HAK

FeG Internationale Gemeindearbeit in Deutschland | AK IGAD

 

Hilfsgüter-Transport im Dezember 2022 Chernowitz / Ukraine

Warum? – Gott will, dass allen Menschen geholfen werde.
Warum? – Weil wir Hilfsgüter anvertraut bekommen, welche zu den Hilfsbedürftigen sollen.
Warum? – Unterstützung der Ortsgemeinde/-Kirche und ihrer diakonischen Tätigkeit.
Warum? – Weil „helfen“ Herzenssache ist, für viele ein Weg Dankbarkeit zu zeigen.

Mit drei Sattelzügen, beladen mit über 40t Hilfsgütern, fahren wir nach Chernowitz in die Ukraine. Wir sind: Guido Ortmann, Harald Gilbert, Helmut Bedenbender und Christoph Lantelme.

Unser Weg geht über Österreich, Ungarn, Rumänien an die Grenze nach Siret und von dort in die Ukraine. Dankbar sind wir für Kontakte in den verschiedenen Ländern, die uns weiterhelfen. Liviu aus Ploesti hat uns die Mautbefreiung für Rumänien und die „Jandarmerie“-Eskorte organisiert. So umgehen wir 40 km LKW-Stau an der Grenze. Am Zoll berichten LKW-Fahrer, dass sie 7 Tage gebraucht haben, um auf den Zollhof zu kommen. Hier treffen wir Andre (unser Koordinator in der Ukraine). Nach etwas Aufenthalt mit Formalitäten, geht es weiter zum bewachten Parkplatz nach Chernowitz. Hier wird ein Sattelzug umgeladen auf einen ukrainischen LKW, welcher dann nach Kramatorsk weiterfährt. Die anderen beiden werden im Lager in der Stadt ausgeladen. Es ist schwere Arbeit für die Helfer, ab 17 Uhr ist es dunkel. Mit Stirnlampen geht es voran.

Drei Sattelzüge mit über 40 Tonnen Hilfsgütern

Matratzen, Betten, Kleiderkartons, Lebensmittel, Kartons mit 2500 Weihnachtstaschen für Kinder, Andre, Harald, Guido, Helmut (Santa Claus)

Nachdem Maria und Andre uns gut aufgenommen und versorgt haben, geht es am nächsten Morgen auf den Heimweg.

Die LKWs stehen im Grenzrückstau von Chernowitz bis Siret (50 km). Wir entscheiden uns, den Grenzübergang Chop zu nehmen, so fahren wir in der Ukraine durch die Karpaten nach Mukatchewe. Hier treffen wir Ivan, er kennt Seitenstraßen und bringt uns so vorbei am Stau bis zum Zollhof. Man spürt, dass viele LKW-Fahrer sehr sauer sind, über die Wartezeiten und unser „vorbeifahren“. Um Mitternacht haben wir endlich die Grenze passiert, wir fahren einen Parkplatz an und übernachten. Wir sind jetzt in Ungarn, fahren weiter über Österreich nach Deutschland.

Es ist wunderbar zu erfahren, wie Gott führt, Gedanken gibt, Wege vorbereitet, Kontakte schenkt, bewahrt und wie wir von Gebet getragen werden. Wie Menschen dankbar sind, weil wir sie nicht vergessen haben. Es geht nicht darum, wie viele Hilfsgüter wir in die Ukraine bringen, sondern darum, zusammen zu stehen und gegen diesen Krieg zu sein. In der Hoffnung, die Gott uns schenkt, beten wir.

Hier können Sie den Reisebericht herunterladen