MITMACHEN UND HELFEN

Die FeG-Auslandshilfe hilft auf vielfältige Weise

Begonnen hat alles mit Hilfstransporten in die Länder Süd-Ost-Europas. Erste Hilfstransporte wurden bereits seit 1981 durchgeführt. Am 27.11 1981 führte Lutz Noak, heute Vorstand im Missionswerk Osteuropa „Er bleibt treu“ e.V., den ersten Hilfsstransport für den Bund Freier evangelischer Gemeinden nach Polen durch. Weitere Transporte mit Hilfsgütern sowie mit Baumaterial für Gemeindehäuser usw. wurden von Lothar Schneider aus Burscheid organisiert. Genutzt wurden in dieser Zeit LKW’s der Firma Wader Toys aus Radevormwald.
Heute hat sich die Arbeit ausgeweitet. Sie gründet sich auf Aktionen in den Gemeinden, führt Bau- und Missionseinsätze in den Ländern durch, pflegt Partnerschaften mit Gemeinden in Süd-Ost-Europa und unterstützt dort Einrichtungen. Sie gliedert sich in die drei Schwerpunkte:

  • Humanitäre Hilfe als reine Nothilfe
  • Arbeit in diakonischen Projekten und Einrichtungen mit dem Ziel der Nachhaltigkeit
  • Gemeindeunterstützung und Partnerschaften mit dem Ziel der Gemeindeentwicklung.

Sehen Sie hier über die Menüpunkte oder Kacheln, wie unsere Arbeit im ersten Schwerpunkt „humanitäre Hilfe“ und im dritten Schwerpunkt „Gemeindeunterstützung und Partnerschaften mit dem Ziel der Gemeindeentwicklung“ heute gestaltet wird.

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30 Jahre Auslandshilfe - Darum helfen wir

Wie wirkt humanitäre Hilfe?

Mehr denn je betrachten wir heute alles, was wir tun, unter der Frage, ob es nachhaltig wirkt. Humanitäre Hilfe leisten wir als reine Nothilfe. Das ist einer von drei Schwerpunkten der FeG Auslands- und Katastrophenhilfe. Nur für sich betrachtet ist Nothilfe nicht nachhaltig. Wir helfen unseren Partnern in Ost- und Südosteuropa, dass sie da helfen können, wo bittere Armut herrscht. Und unsere Partnergemeinden sind selbst eher arm. D.h. humanitäre Hilfe stärkt unsere Partner in ihrer Mission. Es hilft ihnen, für ihr Land und ihre Mitmenschen Sorge zu tragen und zu helfen – insofern ist es auch ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei achten wir darauf, dass möglichst keine Abhängigkeit von der Hilfe, die wir leisten, entsteht. Ein „Paket zum Leben“, „neue“ Kleidung oder mal eine „neue“ Matratze lindert Not, verändert aber nicht die Lebenssituation des Bedürftigen von Grund auf.
Nothilfe setzt nachhaltige Zeichen dahingehend, dass Menschen in Not nicht vergessen sind, dass sie gesehen und geliebt werden. Humanitäre Hilfe als reine Nothilfe wirkt auch in unseren Gemeinden erheblich durch eigene missionarische und diakonische Erfahrungen. Durch vorbereitete Aktionen sind unsere Gemeinden konkret und praktisch beteiligt an unserem Auftrag und unseren Zielen als FeG Auslands- und Katastrophenhilfe. Ja, auch Nothilfe ist nachhaltig. Sie kann ein Türöffner sein, um Beziehungen zu schaffen. Diese Beziehungen ermöglichen auch „kulturelles Lernen“ d.h. sie ermöglichen es, die Kultur der Menschen in Südosteuropa zu verstehen und im Lichte dessen auch unsere eigene Kultur.
Wir bleiben nicht bei der Nothilfe stehen. Darum haben sich weitere Schwerpunkte entwickelt, die nachhaltig wirken. Dazu gehört die Förderung des Gesundheitswesens, sowie soziale Rehabilitation und Integration durch diakonische Einrichtungen. Wir stärken Menschen, fördern ihre Potenziale, damit sie wieder am gesellschaftlichen Leben in ihrem Land teilhaben zu können.