Bobov Dol

Evangelisch kongregationale Gemeinde in Bobov Dol

Die Stadt Bobov dol liegt im Südwesten Bulgariens. Sie ist ein Zentrum für Kohleförderung und zur Erzeugung elektrischer Energie.

Entwicklung der Gemeinde

Die Gemeinde ist noch vergleichsweise jung, sie existiert seit 13 Jahren. 1996 versammelten sich sechs Personen aus der Stadt  in einer privaten Wohnung zum Bibelstudium und zum Beten. Leiter wird Bruder Nikolai Yordanov.

Diese Gruppe wuchs und gewann den Status einer selbständigen Gemeinde in der Union der Evangelischen Kongregationalen Gemeinden.

Ende 2009 wurde Bruder Nikolai Yordanov als Pastor ordiniert. Das ist er bis heute.

2011 hatte die Gemeinde 46 Mitglieder: 11 Männer und 35 Frauen. 10 Erwachsene und 3 Kinder aus gläubigen Familien wurden in 2010 getauft.

Bisher finden die Versammlungen in einer Wohnung in einem Wohnblock statt. Das behindert unsere Tätigkeit, weil sie viel zu klein ist. Deshalb hat die Union der Evangelischen kongregationalen Gemeinden ein Gelände gekauft und den Auftrag für die Ausführung der architektonischen Planung eines neues Gemeindezentrums in der Nähe des Stadtzentrums erteilt.

Veranstaltungen

Die Gemeinde hat eine Sonntagsschule mit 12 Kindern.

Es sind 2 regelmäßige Sonntagsgottesdienste und 3 Gebetversammlungen in der Woche. Eine der Gebetversammlungen besteht aus männlichen Teilnehmern und die 2 anderen aus Frauen.

Jeden Freitag gibt es eine gemeinsame Gebetversammlung. Die Frauen behandeln wichtige Themen aus dem christlichen Leben.

Kurzbericht über die Gemeinde in Bobov Dol

Bei meiner Reise nach Bulgarien habe ich unter anderem die Gemeinde in Bobov Dol besucht und mir persönlich ein Bild über diese Gemeinde machen können. Die Gemeinde hat ihre Gottesdienste zurzeit in einer kostenlos zur Verfügung gestellten Wohnung. Sie wird betreut von Pastor Nikolai Jordanov, der in Dupnitsa (ca. 17 km entfernt) wohnt und in Bobov Dol in der Administration der Braunkohlenmine gearbeitet hat. Der bulgarische Bund hat ihn als Pastor ordiniert, da er die dafür notwendige Qualifikation besitzt und gute Arbeit macht. Die Gemeinde ist noch relativ klein, macht aber trotzdem Gefängnisarbeit in der Stadt.

Die Gemeinde konnte mit finanzieller Hilfe aus Amerika und der FeG Saarbrücken über den bulgarischen Bund ein Grundstück erwerben. Das Grundstück soll in den nächsten Jahren mit einem neuen Gemeindezentrum bebaut werden. Zurzeit werden die Planungen von einem befreundeten Architekten aus einer anderen Gemeinde kostenlos gemacht und die Genehmigungen vorbereitet. Inzwischen ist das Grundstück von einem Wohngrundstück in ein öffentlich bebaubares Grundstück umgewandelt worden. Jetzt folgen die weiteren Planungen.

Die Gemeinde wird weiter Geld aus verschiedenen Quellen benötigen, da sie, wie viele andere Gemeinden außerhalb der Großstädte auch, nur geringe finanzielle Resourcen hat. Deshalb sind wir als Auslandshilfe des Bundes sehr dankbar für alle Unterstützung, da wir nur mit den Mitteln helfen können, die uns zur Verfügung gestellt werden.

14.07.2009 Dieter Happel