Plovdiv

Evangelisch kongregationale Gemeinde in Plovdiv

Geschichte der Gemeinde
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckten Dr. Rigs und Dr. Hamlin den Balkan als eine neue Nation deren Existenz sie „Bulgarien“ nannten. Im Jahr 1857 wurden Missionare in dieses Gebiet entsandt zur geistlichen und ökonomischen Aufklärung. Unter den ersten Missionaren befanden sich Dr. Clark, Dr. Haskel und Dr. Meriam. Mit ihrer Ankunft 1858 begann die evangelische Bewegung. Sie führten Gottesdienste durch, welche von den Bürgern gut besucht wurden.

Die Gemeinschaft wuchs und 1883 wurde sie die erste evangelische Kirche. Plovdiv wurde eine Missionsbasis, geleitet durch Dr. Marsh und seiner Frau. Sie lebten etwa 40 Jahre in der Stadt. Dr. Marsh leitete und beaufsichtigte den Bau einer massiven und wunderschönen Kirche aus Stein. Sie wurde auf Sahat Tepe – einem der Hügel Plovdivs erbaut und 1901 während der zweiten Konferenz der evangelischen Gemeinden in Bulgarien geweiht.

Seitdem ist die Kirche Teil des täglichen Lebens und jeden Sonntag laden die Glocken die Menschen ein zu kommen, Jesus anzubeten und ihr Leben ihm zu übergeben.

Die Gemeinde wurde durch das kommunistische Regime und durch die negative Gesunnung des Volkes gegenüber den Protestanten in Bulgarien angegriffen. Trotz allem hat sie 60 Mitglieder, die sich sonntags zur Anbetung sammeln und zu Gebets- und Bibelstunden mittwochs und samstags.

Heute ist die Gemeinde eine Gemeinschaft der Gläubigen von Jesus Christus als dem einzigen Retter von ihren Sünden. Sie sind durch Christus verbunden, um Gott zu lieben, die Menschen zu lieben und das leben zu lieben.

Ziele des Gemeindelebens

Als Gemeinde haben wir das Ziel, den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, Gott anzubeten, die Bibel zu lesen und zu verstehen als das Wort Gottes und so sich untereinander zu stärken in ihrem christlichen Leben und Gottesdienst.

Sie hat 3 Gruppen im Kindergottesdienst und sie ist auch ausserhalb der Gemeinde beteiligt an einer Gemeinschaftsaufgabe durch eine Kindertagesstätte mit dem Namen „Sonnenschein-Haus“.

Im Jahr 2011 diente die Gemeinde den Gemeinden im Gebiet Plovdiv, indem sie zu einem Frühjahrs-Festival einlud, den Bundeskongress beherbergte und ein Camp für junge Familien anbot. Weiter hat die Gemeinde den Wunsch nach einer wöchendlichen Betreuung alter Menschen, einer wachsenden geistlichen Haltung der Jugend und nach Gemeindewachstum.

Ein Haupt-Gebetsanliegen ist für einen Musiker, der die Anbetungszeit leiten kann. Darüber hinaus benötigt die Gemeinde ein Klavier, um neue Songs spielen zu können, weil sie nicht für eine Orgel geeignet sind.

Die Gemeinde arbeitete schwer an der Renovierung des Gebäudes. Da es ein Kulturdenkmal ist, gibt es einige Hindernisse, die bleiverglasten Kirchenfenster auszutauschen. Es konnten aber die Räume für den Kindergottesdienst renoviert werden, die auch für andere Treffen in der Woche genutzt werden. Die Decke des Kirchenraumes wurde isoliert und 8 Fenster wurden ausgetauscht, aber das Projekt wurde durch die Regierung gestoppt. Das Problem der Heizung ist noch zu lösen, damit die Kirche das ganze Jahr über genutzt werden kann.