EKG „Neues Lied“ Shuttka

Roma-Gemeinde „Neues Lied“ in Shutka

Zur Romagemeinde im Stadtteil Shutka gehören etwa 130 getaufte Personen. Die Gottesdienste finden Sonntags um 18.00 Uhr in einem 2012 mit Unterstützung der Auslandshilfe gekauften Gebäude statt. Etwa 60 – 70 Personen besuchen den Gottesdienst, parallel dazu ist jetzt in einem zweiten Raum Kindergottesdienst. Mittwochs kommt die Gemeinde zur Bibelstunde, zum Lobpreis und Gebet zusammen. Eine separate Kinderstunde mit etwa 20 – 25 Kindern findet samstags statt. Teenager und Jugendliche sind zurzeit Teil der Gemeinde. Über eine eigene Jugendarbeit wird die Gemeinde zusammen mit der Zentralgemeinde nachdenken.

NACHHER nach 10 Tagen Arbeit

NACHER

Ein großes Gebetsanliegen der Romagemeinde im Stadtteil Shutka in Skopje war der Bau eines Gemeindehauses auf dem Grundstück, das sie im Jahr 2009 aus geschenkten Mitteln gekauft hat. Leider konnte diese Vision nicht verwirklicht werden. Aber inzwischen konnte das erworbene Gebäude, es war mehr oder minder ein baufälliger Schuppen mit zwei Räumen, von Grund auf neu errichtet werden [siehe hier]. Pläne für eine komplette Sanierung dieses Gebäudes lagen bereits seit Jahren vor.

Wie nötig sind hier ein Kindergarten, Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder, eine Suppenküche für Kinder. Für ein ganzheitliches Konzept sind außerdem geistliche und ethische Fortbildungsangebote der Gemeinde für die Bevölkerung nötig! Wir sind gespannt, ob Gott Menschen dazu beruft, zusammen mit der Gemeinde ein Zeichen des Reiches Gottes unter den vorwiegend muslimischen Roma aufzurichten.

Projekt „Roma am Fluss“

Viele von Ihnen/Euch kennen die Bilder von den „Roma am Fluss“ Vardar, die dort in Elendshütten illegal hausen. Bisher ist es gelungen, diese Menschen zu registrieren, damit sie wenigstens auch die geringe Sozialhilfe bekommen. Doch es ist notwendig, ihnen die Möglichkeit zu geben, Arbeit zu finden, eine menschenwürdige Wohnung zu beziehen, die Bildung durch Besuch einer Schule zu verbessern und auch für die Gesundheit/Hygiene zu sorgen. Das alles sind die Punkte der sogenannten Roma-Dekade der Regierung in der Zeit von 2005 – 2015.

Doch außer vielen Programmen und schönen Worten wird sehr vieles davon nicht wirklich umgesetzt. Das hat sicher viele Gründe, doch ich glaube, der Hauptgrund ist der, dass die Menschen keine Beziehung zu Gott haben und nicht die richtigen Werte vermitteln können. Deshalb ist aus meiner Sicht neben diesen Punkten die Verkündigung der Guten Nachricht unabdingbar. Einige Kontakte konnten wir neu herstellen. Wir haben uns mit den Verantwortlichen der Organisation „Habitat for Humanity“ getroffen, die im Bereich Wohnungsbau in vielen Ländern arbeitet. Jedoch ist für die Hilfe dieser Organisation mit Mikrofinanzierungen ein geregeltes Einkommen in bestimmter Höhe notwendig, damit die Kredite auch zurückgezahlt werden können.

Für die von unserer Partnerorganisation „Segen“ in Skopje betreuten Roma ist das nicht zielführend. Deshalb hatten wir außerdem ein Gespräch mit der Roma-Beauftragten der Regierung aus dem Sozialministerium und mit ihr über die Situation gesprochen. Sie will uns behilflich sein, um ggf. ein Grundstück für die 16 Familien vom Fluss in Shutka kostenlos von der Stadt für einfache Häuser zu bekommen. Unsere Partnergemeinden haben uns zugesagt, dass sie sich weiter um diese Menschen kümmern wollen.

Das sind erste Ansätze, um vor allem auch den Kindern dieser Familien eine lebenswerte Zukunft zu geben. Wir bleiben weiter dran und werden Ihnen/Euch sicher in der nächsten Zeit über weitere Entwicklungen berichten können. Für die Verhandlungen mit den Behörden, für die Gespräche mit den Verantwortlichen benötigen wir außerdem Ihre/Eure Gebete und natürlich auch die notwendigen Mittel zum Bau der Häuser.